Richtig gelesen! Ich wollte es auch nicht glauben, das es ja per Gesetz verboten ist Port-Scans, Ausspionieren, Fingerprints oder Penetration Tests durchzuführen (§202a und 303b – Ausspionieren und Sabotage). Was aber nun wenn man immer wieder angegriffen wird oder auf einer Plattform im Internet beleidigt wird? Wie reagiert man auf rechtswidrige Inhalte oder Missbrauch von geistigen Eigentum?

Zuerst isoliert man die Plattform indem man Soziale Netzwerke und Suchmaschinen per einstweiliger Verfügung zwingt die Inhalte zu löschen und die Suchergebnisse filtert. Sollte man nun immer noch unter den Angriffen leiden und den Verursacher nicht identifizieren können, dann muss man sich selbst schützen.  Mit der Beweislage tritt man nun an die Staatsanwaltschaft ran und erklärt die Situation und wie man sich selbst verteidigen kann.

Hierzu zählt die Methodik die per Gesetzt (§§ 202a, 303b) eindeutig verboten sind! Nach Sicherung der Schwachstellen (Ausspionieren) kann man nun z.B. mit einem Exploit einen gezielten Angriff starten und den Übertäter auch die letzte Plattform zerstören. Selbstverständlich muss die gesamte Aktion dokumentiert werden und forensisch gesichert sein. Ich würde hier sogar einen Filmbeweis auf ein WORM Medium empfehlen.

!!!!!WICHTIGER HINWEIS!!!!!

Das hier beschriebene Verfahren ist KEIN Freibrief um nun Alles und Jeden mit möglichen Attacken anzugreifen. NEIN, hier geht es um eine konzentrierte, abgestimmte und im Vorfeld genehmigte Aktion gegen einen dedizierten Angreifer. Man muss einen spezialisierten Anwalt haben, der dieses verfahren kennt und bei den entsprechenden Stellen platziert. Erst damit wird die Aktion legal, weil man den Zustand der Selbstverteidigung nachweisen muss! Dann zählt: Hacking is not a crime! Zwinkerndes Smiley

Es ist nicht zur Nachahmung gedacht und ich übernehme keine Verantwortung, falls nun doch Jemand versucht illegaler Weise die benannten Aktion durchzuführen.


 
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